Lecapell zündet mit neuem GM-Auftrag den Turbo

20/03/2015
Im Juli 2012 erfolgte der Spatenstich, im Februar 2013 übersiedelte Lecapell in den neuen Firmensitz. Jetzt wird dieser bereits erweitert. Der Grund dafür ist ebenso zwingend wie erfreulich: Der Lenkradleder-Produzent hat die Kapazitätsgrenzen erreicht.

Mitverantwortlich dafür ist auch ein Neuauftrag des  US-amerikanischen Automobilkonzerns General Motors: Lecapell produziert erstmals Türverkleidungen und Armauflagen aus Leder. Den Platz dafür schafft Peneder. Der Businessbau-Spezialist, der den Firmensitz als Totalunternehmer  geplant und errichtet hat, setzt jetzt den ersten Erweiterungsschritt um. Investiert werden rund 1,5 Mio. Euro. Baustart ist im März, betriebsfertig ist die Erweiterung im August.

Um mehr als 50 % erweitert Lecapell seine Fertigung. Standen bisher 3.200 m² Produktionsfläche zur Verfügung, so kommen in den nächsten sechs Monaten nochmals 1.800 m² dazu. „Wir haben ordentlich Rückenwind und müssen die Segel entsprechend setzen“, begründet Lecapell-Geschäftsführer Wolfgang Lehner-Mayrhofer die großzügige Erweiterung. Immerhin wurde gerade ein unerreichbar scheinender Rekord markiert, erklärt Lehner-Mayrhofer: „Wir haben im Februar 2015 täglich 3.750 m² Leder verarbeitet. Das sind 75.000 m² im Monat.“ Das wiederum entspricht der Größe von zehn Fußballfeldern. Kein Wunder also, dass Produktions- und Lagerflächen zuletzt knapp wurden.

Peneder Businessbau als Erfolgsbegleiter
Daran, dass der neue Unternehmenssitz mit derzeit 3.200 m² Produktions- und 850 m² Büroflächen ein wichtiger Baustein auf dem Erfolgsweg war, lässt Lehner-Mayrhofer keinen Zweifel: „Die markante Architektur unseres Hauses unterstreicht die Professionalität und Zukunftsorientiertheit der Marke Lecapell. Die gesamte Produktion und Logistik seitens Peneder hat vom ersten Tag an funktioniert. Deshalb haben wir uns bei der Erweiterung wieder für diesen verlässlichen Partner entschieden“. Schon 2014 wurde das Projekt baubehördlich eingereicht, im Jänner fiel die Investitionsentscheidung. Errichtet wird von Peneder Businessbau eine 82 x 22 Meter große Produktions- und Lagerhalle. Der Erweiterungsbau ist mit zwei jeweils acht Meter langen Verbindungsschleusen an das Bestandsgebäude angebunden. „Es sind ganz besondere Aufträge, wenn man eine Erweiterung wie bei Lecapell bereits so kurz nach der Fertigstellung des Gebäudes durchführen kann“, betont Christian Peneder, Geschäftsführer von Peneder Businessbau, und ergänzt: „Dass wir diesen erfolgreichen Weg begleiten dürfen, freut uns natürlich doppelt.“ Der Architekt des Bauprojekts ist DI Harald Setka, Peneder Bau-Elemente GmbH.

Weiteres Wachstumspotenzial vorhanden
Dank einer überaus positiven Geschäftsentwicklung hat Lecapell den Mitarbeiterstand zuletzt auf 70 ausgebaut. Mit der Erweiterung wird nunmehr  der Mitarbeiterstand nochmals steigen. Sowohl der Markt als auch der Standort erlauben weiteres Wachstum. Mit einer Gesamtfläche von 25.000 m² bietet der Unternehmenssitz in Waizenkirchen noch genügend Platz. Außerdem sind die Marktsignale durchaus positiv, betont Wolfgang Lehner-Mayrhofer: „Wir haben uns zuletzt viele gute Aufträge gesichert und haben erfolgversprechende Produktentwicklungsprojekte mit Weltmarken laufen.“

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