Peneder baut gemeinsames Dach für Schwazer Schwesterbetriebe

21/09/2015
Beinahe symbolhaft für die Verankerung in der Region ist das Fundament des neuen Betriebsgebäudes von Nordlicht Kühlung Klumaier. Mit 32 Zugpfählen wird dieses 10 Meter tief im Boden verankert. Oberhalb des Fundaments überzeugt das neue Lager-, Werkstätten- und Bürogebäude mit unaufdringlicher Eleganz. Rund 1,5 Millionen Euro investiert das auf Kältetechnik spezialisierte Unternehmen in die notwendig gewordene Erweiterung.

Für die Planung, Einreichung und Realisierung zeichnet Peneder Businessbau (Atzbach, OÖ) verantwortlich. Baustart war im März. Schon im November ist das 1.100 m2 große Gebäude bezugsfertig. Die neuen Kapazitäten wird Nordlicht Kühlung Klumaier nicht alleine nutzen, sondern auch Mitarbeitern des Schwesterbetriebs Klumaier x Tanner GmbH (kxt) Büros zur Verfügung stellen.

Zusammenarbeit mit Handschlagqualität. Mario Klumaier (re.), geschäftsführender Gesellschafter von Nordlicht Kühlung Klumaier, und Peneder-Bauleiter Thomas Schmidleitner.

„Uns war wichtig, dass wir ein gemeinsames Dach für Nordlicht Kühlung Klumaier und kxt schaffen“, erklärt Mario Klumaier. Der in Deutschland ausgebildete Kältetechniker ist geschäftsführender Gesellschafter der 1932 gegründeten Nordlicht Kühlung Klumaier GmbH, sowie Co-Eigentümer und Co-Geschäftsführer der 2007 gegründeten kxt (Klumaier x Tanner GmbH). Nordlicht Kühlung ist auf die Planung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme von Kälte- und Klimaanlagen bis zum Sonderkühlmöbelbau spezialisiert. So hat der Traditionsbetrieb etwa das Münchner Hofbräuhaus 2013 mit seiner Technik- und Konzeptlösung ausgestattet. kxt realisiert gastronomische Gesamtkonzepte von der Großküche bis zu Buffet- und Baranlagen. Die beiden Unternehmen beschäftigen insgesamt 65 Mitarbeiter und exportieren rund 25 % ihrer Leistungen nach Südtirol und Südbayern.

„Peneder Businessbau überzeugt mit gestalterischer Kompetenz“, erklärt Mario Klumaier (re.), geschäftsführender Gesellschafter von Nordlicht Kühlung Klumaier. Für erstklassige Umsetzung und Reaslisierung in Höchstgeschwindigkeit sorgt Peneder-Bauleiter Thomas Schmidleitner.

„fast forward“ mit Hochwasserschutz
Der Erweiterungsbau entsteht unmittelbar gegenüber dem Firmensitz in der Schwazer Dr. Körner Straße. Realisiert wird dieser von Peneder Businessbau nach der Firmenphilosophie „fast forward“. Rückenwind dafür gab es nicht nur durch den Wachstumskurs der Schwesternbetriebe Nordlicht Kühlung und txt, sondern auch von offizieller Seite. „Die zuständigen Lokalpolitiker und Behörden haben uns von Anfang an unterstützt und hocheffizient gearbeitet“, betont Mario Klumaier. Größten Wert legte die Baubehörde auf entsprechenden Hochwasserschutz. „Weil ab Ende April durch das Schmelzwasser mit Überschwemmungen zu rechnen ist, mussten wir die Tiefgarage binnen weniger Wochen komplett wasserdicht bauen“, präzisiert Peneder-Geschäftsführer Christian Peneder. Die unmittelbare Nähe zum Inn machte auch eine spezielle Auftriebssicherung notwendig. „Wir haben die Tiefgarage zusätzlich mit 32, jeweils 17 cm starken, duktilen Zugpfählen aus Gusseisen im Boden verankert,“ betont Peneder.

Robustes Fundament und funktionale Eleganz
Durch eine Empfehlung von Blech-Profi-Geschäftsführer Michael Kirchmair ist Mario Klumaier auf Peneder Businessbau aufmerksam geworden. „Es hat mich beeindruckt, wie das Peneder-Team bei der Errichtung des Blech-Profi-Firmensitzes hier in Schwaz gestalterische Kompetenz mit erstklassiger Umsetzung und Höchstgeschwindigkeit bei der Realisierung kombiniert“, sagt Klumaier. Ab November 2015 präsentiert sich der zweigeschossige Baukörper, der sich unaufdringlich in die umliegende Topografie einfügt, in brauner Sonderfarbe. Dabei weichen die stehend montierten Sandwichpaneele von der gängigen Praxis ab und schaffen so eine selbstbewusste Optik. Die Bürobereiche werden an drei Seiten von einem Fensterband belichtet. Dieses sorgt in Verbindung mit anthrazitfarbenen Decken für funktionale Eleganz. „Das neue Klumaier-Gebäude verdeutlicht, dass alleine durch intelligenten Materialeinsatz eine außergewöhnliche Optik erzeugt werden kann“, erklärt Peneder Architekt Ivo Kux.

 

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