Gaplast baut Standort und Wettbewerbsvorteil aus

20/10/2016
Am Standort des Verpackungsherstellers Gaplast in Peiting wird bis Dezember 2016 ein neues Obergeschoß mit 400 m² Bürofläche umgesetzt. Diese Bauetappe ist der erste Schritt einer langfristigen Wachstumsstrategie. Bis 2022 soll Peneder den Standort in Peiting auf rund 10.000 m² ausweiten. Dann wird dieser das Stammwerk in Saulgrub-Altenau als Unternehmenssitz ablösen, sowie alle Mitarbeiter und die gesamte Produktion beherbergen.

„Es ist wirklich sehr, sehr gut für uns gelaufen“, sagt Gaplast-Eigentümer Roland Kneer. Binnen vier Jahren konnte der Verpackungsspezialist für Medizin-, Pharma- und Kosmetik-produkte seinen Umsatz um ein Drittel auf aktuell 30 Mio. Euro steigern. Wesentlichen Anteil daran hat der von Peneder Businessbau 2012 geplante und neu errichtete Produktionsstandort in Peiting. Dessen intelligente Gebäudelogistik hat für einen klaren Wettbewerbsvorteil gesorgt.
Visualisierung der ersten Etappe der Erweiterung

Rund eine Million Euro investiert Gaplast in die Erweiterung der Bürokapazitäten. Belegt werden diese von Mitarbeitern, die aus dem völlig ausgelasteten Werk in Saulgrub-Altenau übersiedeln. Nach nur fünf Monaten Bauzeit wird das neu errichtete Stockwerk bereits im Dezember fertig gestellt. So kurz die Realisierungsphase ausfällt, so langfristig war die Planung. „Bereits beim Spatenstich für den neuen Standort im März 2011 war diese Erweiterung von Peneder-Architekt Ivo Kux schon mitgeplant“, erklärt Roland Kneer. „Deshalb fügt sich das neue Geschoß auch nahtlos in die vorhandene Bausubstanz ein.“ Die besondere Herausforderung für das Team von Peneder Businessbau besteht diesmal darin, den Bau zu realisieren, ohne den laufenden Betrieb zu stören.

Offenheit als Signal moderner Innenarchitektur
Das als Open Space mit 22 Arbeitsplätzen konzipierte Geschoß überrascht mit einem modernen Architekturkonzept, das die traditionelle bauliche Gliederung von Büroräumen hinter sich lässt. „Wir wollten einen offenen Raum schaffen, der Begegnung mit Kollegen und Kunden forciert und somit die Unternehmenskultur von Gaplast widerspiegelt, die von einem partnerschaftlichen Miteinander von Kunden und Lieferanten geprägt ist“, erklärt Christian Peneder, Geschäftsführer von Peneder Businessbau. Gelungen ist das mit einem egalitären Modell, in dem sich Arbeitsplätze, Besprechungsnischen, Denkerzellen, ein Konferenz- sowie ein multifunktionaler Besprechungsraum, Besucherlounges und Kommunikationsinseln mit Diskretionsbereichen, die an Telefonzellen erinnern, zu einem stimmigen Ganzen ergänzen. Textile Absorber regulieren die Akustik, High End-Technik erlaubt virtuelle Kundenbesuche. Für ein zusätzliches Signal der Offenheit sorgt der begrünte Pausenhof am Dach, der Mitarbeiter und Besucher zur Entspannung einlädt.

Renaissance der Werte & Technologie-Führerschaft
Abgesichert ist der Wachstumskurs von Gaplast durch vielversprechende Projekte, die bereits in der Pipeline sind, und Großaufträgen von Prestigekunden wie L’Oréal. Für den weltgrößten Kosmetikhersteller fertigt Gaplast ein Bag-in-Bottle-System für die Gesichtskosmetik. „Dieses System, bei dem sich ein Kunststoffbeutel in einer Flasche befindet, bieten nur drei Produzenten an. L’Oréal hat uns den Auftrag für die Großserie erteilt, weil wir die hochwertigste und zuverlässigste Produktion anbieten“, erklärt Roland Kneer. Die Basis für diese Technologie-Führerschaft wurde mit dem von Peneder Businessbau geplanten und 2012 neu errichteten Produktionsstandort in Peiting gelegt. Dessen Produktions- und Warenlogistik sorgt dank überlegener Qualität und Effizienz für einen klaren Wettbewerbsvorteil. Mitverantwortlich für das Auftragshoch von Gaplast ist für Roland Kneer auch eine Renaissance klassischer unternehmerischer Werte. „Das Miteinander zwischen Kunden und Lieferanten, das gemeinsame Entwickeln von Lösungen gewinnt wieder an Bedeutung. Das erleichtert langfristige, erfolgreiche Geschäftsbeziehungen“, sagt Kneer. „Unsere Zusammenarbeit mit Peneder Businessbau ist idealtypisch für diese unternehmerische Kultur.“

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